Über 3000 Anrufe - fünf Leichtverletzte

15 Personen mussten aus Wäldern befreit werden

(jot/jw) - Am Tag nachdem das heftige Orkantief “Xynthia” über Luxemburg hinweggefegt ist, hat die Polizei eine offizielle Bilanz veröffentlicht. Demnach nahm die Rettungszentrale 112 insgesamt mehr als 3000 Anrufe entgegen. Fünf Personen wurden durch umfallende Bäume leicht verletzt.

Unter den fünf Verletzten befanden sich zwei Feuerwehrleute im Einsatz. 15 Personen hatten sich im Wald verirrt und mussten durch Helfer des Zivilschutzes und der Feuerwehr geborgen werden. Die Rettungsdienste mussten 785mal ausrücken. In den meisten Fällen (430 Anrufe) handelte es sich um entwurzelte Bäume. 170mal waren Schäden an Dächern zu beklagen, zudem mussten sich die Einsatzkräfte um umgefallene oder mitgerissene Mobiltoiletten und Baugerüste kümmern.

Laut den Wetterexperten erreichten die Sturmböen über Luxemburg zeitweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 Stundenkilometern. Ab 117 km/h spricht man von einem Orkan. In einigen Orten wie beispielsweise Greiveldingen fiel der Strom aus. Ab 15.15 Uhr beruhigte sich die Situation: Die Anzahl der Anrufer ging stark zurück. Die Aufräumarbeiten gingen in der Nacht zum Montag weiter.

Auf vielen Strecken fielen Bäume auf die Straße. In zwei Fällen wurden Autos getroffen. Insgesamt wurden vier Personen durch das Unwetter leicht verletzt. Die Polizei riet gegen 12.30 Uhr dazu, aufs Autofahren zu verzichten. Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, nur in absoluten Notfällen die 112 zu wählen. Die Aufräumarbeiten gingen in der Nacht zum Montag weiter.

Kräne drohten umzufallen

Auf Baustellen in Beles und Bettemburg mussten die Einsatzkräfte Kräne stabilisieren, die umzufallen drohten.

Gegen 17 Uhr teilte die "Administration des services de secours" mit, dass die Sauer in Diekirch die "Côte d'alerte" um drei Zentimeter überschritten hat. Die Rettungsdienste seien in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Pegelstände der Flüsse im Großherzogtum gehen jedoch zurück. Hochwassergefahr besteht nicht.

Quelle: 


Hier die Strecke Breidweiler-Pont nach Grundhof
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

 

"Xynthia" verwüstet Luxemburg: 3000 Notrufe

Das heftige Orkantief mit Namen «Xynthia» ist am gestrigen Sonntag über das Großherzogtum hinweggefegt und hat ein regelrechtes Chaos angerichtet. Die Polizei Luxemburg hat einen Tag nach dem verheerenden Sturm eine offizielle Bilanz veröffentlicht. Demzufolge nahm die Rettungszentrale 112 insgesamt über 3000 Anrufe entgegen. Fünf Menschen wurden durch umkippende Bäume leicht verletzt, zwei davon sind Feuerwehrleute, die sich im Einsatz befanden. Insgesamt 785 Mal mussten Rettungsdienste ausrücken und eingreifen.

Meist (430 Fälle) waren umgefallene und entwurzelte Bäume der Grund für den Notruf. 170 Dachschäden wurden gemeldet, doch auch umgekippte oder weggefegte Dixie-Toiletten und Teile von Baugerüsten wurden zu Einsatzgegenständen der Rettungsdienste. Kräne drohten aufgrund der Sturmkraft umzukippen. Auf Baustellen in Beles und Bettemburg mussten die Einsatzkräfte Kräne stabilisieren.

Helfer des Zivilschutzes und der Feuerwehr musste insgesamt 15 Personen bergen, die sich in Wäldern verirrt hatten.

Angaben von Wetterexperten zufolge erreichten die Sturmböen über Luxemburg zeitweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 Stundenkilometern. Ab 117 km/h spricht man offiziell von einem Orkan.

Vereinzelt fiel auch der Strom aus, wie beispielsweise in Greiveldingen. Ab 15.15 Uhr entspannte sich die Situation allmählich und es gingen weniger Anrufer bei der Polizei ein. Doch die Aufräumarbeiten dauerten die ganze nacht über an und werden auch am heutigen Montag weiter gehen.

Besonders die zahlreichen, umgefallenen Bäume auf den Straßen Luxemburgs machten den Einsatzkräften zu schaffen. In zwei Fällen wurden Fahrzeuge von Bäumen getroffen und beschädigt. Die Polizei sprach ab 12.30 Uhr die Empfehlung aus, das Auto vorsichtshalber gar nicht mehr zu benutzen.

Die "Administration des services de secours" teilte gegen 17 Uhr mit, dass die Sauer in Diekirch die "Côte d'alerte" um drei Zentimeter überschritten hat. Die Rettungsdienste sind darauf in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Pegelstände der Flüsse im Großherzogtum gehen jedoch zurück. Hochwassergefahr besteht nicht.

Artikel von 01/03/2010, von Sharon Kohr

Quelle:


Hier auf den Strecken: Müllerthal nach Waldbillig; Grundhof nach Beaufort und Waldbillig nach Haller

     
     
     
     
     
     

Aufräumungsarbeiten in steilen Hängen

Nach den Räumungsarbeiten entlang der Straßen verblieben noch Baumstämme in den steilen Hängen, diese stellten jedoch eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar. Aus diesem Grund wurde entschieden die Stämme samt Wurzeln zu entfernen (die vom Sturmtief Xynthia umgerissenen Bäume), da wir nicht über solches Arbeitsgerät verfügen, mussten ein Unternehmer damit beauftragt werden. Beim Entfernen der Wurzelstöcke wurde auch Gestein gelöst welches ebenfalls abgetragen werden musste.

Die Arbeiten waren Zeitaufwendig das es nur ein paar Stellen waren, jedoch durch das Gewicht des Baggers und dessen Kettenwerk musste die Straßenoberfläche mit einer Schicht Recycling-Schotter abgedeckt und wieder gesäubert werden um Schäden zu vermeiden.

Die Räumungsarbeiten wurden zusammen mit der Straßenverwaltung und der Forstverwaltung ausgeführt.

   

        

 

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