Wir waren zu fünft um dieses Abenteuer anzutreten.
Es war am 23 Juni 2006, unserem Nationalfeiertag wo wir zum Flughafen nach Hahn aufbrachen, die Vortags-Festlichkeiten hatten ihr Ende gegen 3 Uhr morgens gefunden, so es eine gute Zeit war, zum Treffpunkt zu gehen.
Ausgelassen traten wir die Reise an. Wir hatten Aufenthalt in Hahn und überbrückten die Zeit mit Kaffee.

Endlich konnten wir das Flugzeug besteigen und hoben kurz drauf ab, für mich war es an der Zeit, mal Urlaub zu machen, obwohl nur 3 Tage, aber weg endlich weg von Alltag.

 

Nach der geglückten Landung besorgten wir uns ein Mietwagen und fuhren zum Haus des Vaters von einem Begleiter. Angekommen überfielen wir den bestehenden Tante Emma Laden und versorgten uns mit Bier.

Wir fuhren später nach Braga, und gingen Essen. Nach der Besichtigung der Stadt hörten wir Musik aus den Straßen kommen und eine Unmenge Menschen sammelten sich an. Es ist ein Brauch an dem Tag ein Fest dem heiligen São João zu Ehren abzuhalten.

Anmerkung: (Quelle: wikipedia)

Volksfeste

Im Juni finden in ganz Portugal Feste zu Ehren der drei Volksheiligen (Santos Populares) statt. Diese drei Heiligen sind Antonius, Johannes und Petrus. Gefeiert wird mit Wein, água-pé (Most), traditionellem Brot mit Sardinen, Straßenumzügen und -tänzen, Hochzeiten, Feuer und Feuerwerk sowie viel guter Laune.

Santo António wird in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni gefeiert, vor allem in Lissabon (wo dieser Heilige geboren wurde und lebte), wo eine Art Straßenkarneval (Marchas Populares) stattfindet. Es finden auch Hochzeiten, die Casamentos de Santo António, statt. Der populärste Heilige ist São João (hl. Johannes), für den am Johannistag vor allem in Porto und Braga gefeiert wird, wobei es Sardinen und Caldo Verde (eine traditionelle Suppe). Zu Ehren von São Pedro wird am 28. und 29. Juni gefeiert, besonders in Póvoa de Varzim und Barcelos, wobei diese Feste dem Meer gewidmet sind und man verwendet dabei viel Feuer (fogeiras) und wiederum findet eine Art Straßenkarneval statt.

Wenn Sie sich in der Zeit dort befinden, dem rate ich dieses Festlichkeit anzusehen. Folklore wird hier noch Traditionsgemäß abgehalten.

Als wir dort waren befand sich die Fuβball-Weltmeisterschaft noch in der Austragung, welche wir dann auch gespannt verfolgten: Portugal gegen die Niederlande am heutigen Tag. So hielten wir natürlich zur Mannschaft mit unsere Nachbarfarben: rot-weiβ-blau wir waren da die Einzigen. Die restlichen waren Einheimische und hielten Ihrer Mannschaft die Treue. Wir haben uns jedoch nicht versteckt, was wir anerkennend zu spüren bekamen, beim Abholen der Getränke an der Bar.

Die Austragung des Spiels wurde im Park einer Gesellschaft unter dem Zelt gezeigt. Das Spiel war verlorene Zeit, denn es hatte keine Mannschaft verdient in diesem Spiel als Gewinner hervorzugehen.

Wir fuhren am folgenden Tag nach Porto, wo wir den Tag verbrachten, nachdem ich mein Lauf-Training beendet hatte.

Wir nahmen pflichtgemäß an einer Weinprobe teil, wo wir den einheimischen Porto versuchten, aber die Gläser wurden nicht so gefüllt wie wir das glaubten, so es doch eine trocken Besichtigung war. Wir wurden über die Anbaugebiete ins Bilde gesetzt, sowie den Transport, die Lagerung und den Prozess der Herstellung.

Die Getränke an den Ufern entlang des Rio Douro waren sehr teuer, wo wir im Inland fast das dreifache bekommen hätten.

Am Abend gingen wir in eine Pizzeria, wo wir uns über unseren Hunger beklagten, bei der Bestellung fragte die Bedienung, ob jeder eine Pizza bestellt hätte, Ihre wären groß. Wir belächelten diese Frage, und sagten ob Sie nicht sehe daβ wir Hunger hätten.

Wir bekamen Appetit-Häppchen, gebratene Würste, Salami usw., als dann unsere Pizzas kamen, verstanden wir die Frage der Bedienung sehr wohl und diesmal lächelte Sie. Für uns jedoch begann jetzt der Kampf diese zu vertilgen ohne daβ auch nur ein Stück übrigbleibt. Wir schafften es wobei einer mehr oder mehr aβ als sonst. Die Rechnung beglichen wir mit einem Lächeln nicht dass wir damit zeigen wollten daβ wir auch brav aufgegessen hatten, nein nein denn bei der Summe der Rechnung wäre dies unsere bevorzugte Feldkantine geworden.

Anschlieβend mussten wir unsere Bäuche sportlich betätigen, so fuhren wir schnellstens zur Diskothek um auf der Tanzfläche unsere zugelegten Kalorien in schwindelerregendem Tempo aufzuarbeiten. Nächste Überraschung, wir waren fünf nicht daβ wir unerwünscht gewesen wären, nein Männlein - Weiblein Kombination passte nicht, unsere Kalorien mussten warten.

Wieder fuhren wir an den Fluβ, wo wir schon Nachmittags Rast und gebadet hatten.
Hier haben wir uns mal ein Caipirinha genehmigt(leckeres Getränk). Nun musterten wir unsere Umgebung, und siehe wir kennen auch noch Leute dort. Wir begaben uns zu Ihm, und er erkannte uns auch noch. Im Gespräch sagte er, daβ er eine Sicherheitsfirma gegründet hat und sei nun hier Tätig. Wir erläuterten Ihm unser Erlebnis, er lächelte und sagte wenn wir ausgetrunken haben sollen wir zu Ihm kommen und wir würden Tanzen fahren. Er hatte noch Nachtschicht in der Discothek und wir bekamen problemlos Einlass, so wir unseren angehäuften Kalorien doch noch auf die Sprünge helfen konnten.

Wir widmeten uns einen Tag wo das Erkunden der Region stattfand. Es ging Hügelauf und -ab kurvenreich war die Fahrt auch noch. Die Landschaft besteht aus Wäldern, Weingebieten, höher gelegenen Teilen. Pause machten wir an einem Staudamm, wo uns ein beeindruckendes Bild geboten wurde. Hier kann man auch Jet-Ski und Motorboot fahren. Ein Imbiss an einer Terrasse tat uns gut. Wir fuhren weiter zu einem Strand am Meer, wo in der Sonne gefaulenzt wurde, das Wasser sah verlockend aus, beim Hechtsprung und schnell aus dem Wasser raus ist es auch dann geblieben, denn die Temperatur die einem beim Eintauchen ins Gesicht schlug war wie ein Schlag ins Gesicht. Es war 2-3 cm... bitterkalt. Die Fahrt zurück ging ruhig von statten.

Wir fielen Erschöpft in unsere Betten und machten uns langsam mit dem Gedanken vertraut, dass die Abreise näher rückte.

Der Wagen wurde beladen und der Aufbruch nach Hause wurde angetreten.

Der Flughafen ist architektonisch gelungen, wo er ein geräumiges Inneres beherbergt.

Weitere Fotos unseres Aufenthaltes:

   

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